Dokmatiq DOKMATIQ

Word zu PDF — treue Konvertierung ohne Microsoft Office auf dem Server

Konvertiere .docx-Dateien in PDFs, die dem Original visuell entsprechen. Inklusive eingebetteter Schriften, Kopf-/Fußzeilen, Platzhalter-Ersetzung und PDF/A-Archivformat.

Was es macht

Die API nimmt eine .docx-Datei entgegen und liefert ein PDF mit layouttreuer Konvertierung. Kein MS Word und kein LibreOffice-Daemon im eigenen Betrieb nötig — die Rendering-Engine läuft serverseitig, deterministisch und horizontal skalierbar.

Bonus: vor der Konvertierung können Platzhalter ersetzt werden — so wird ein Vertrags-Template automatisch mit Kundendaten befüllt.

Minimaler Request

curl -X POST https://api.dokmatiq.com/v1/convert/word-to-pdf \
  -H "Authorization: Bearer $DOKMATIQ_KEY" \
  -F "document=@vertrag-template.docx" \
  -o vertrag.pdf

Response: Content-Type: application/pdf, Status 200.

Mit Platzhalter-Ersetzung

Ein .docx mit Platzhaltern in der Form {{kundenname}}, {{datum}}, {{betrag}}:

curl -X POST https://api.dokmatiq.com/v1/convert/word-to-pdf \
  -H "Authorization: Bearer $DOKMATIQ_KEY" \
  -F "document=@vertrag-template.docx" \
  -F 'variables={"kundenname":"Muster AG","datum":"18.04.2026","betrag":"12.500,00 €"}' \
  -F "outputProfile=PDF/A-3b" \
  -o vertrag-muster-ag.pdf

Die Platzhalter-Syntax funktioniert mit Text, aber auch mit Bildern ({{logo}}), Tabellen (zeilenweise mit {#items}...{/items}) und einfachen Bedingungen ({#isPremium}...{/isPremium}).

Was sauber konvertiert wird

  • Schriften (eingebettet oder ersetzt durch Metrik-kompatible)
  • Kopf- und Fußzeilen, Seitenzahlen
  • Inhaltsverzeichnisse (mit Seitenbezügen, klickbar im PDF)
  • Tabellen mit Zellen-Merges, Rahmen, Schattierungen
  • Eingebettete Bilder (PNG, JPEG, SVG)
  • Hyperlinks
  • Fußnoten, Endnoten
  • Kommentare (optional ausgeblendet)
  • Nachverfolgte Änderungen (optional akzeptiert oder als Annotationen)

Was besondere Aufmerksamkeit braucht

  • Exotische OLE-Objekte (eingebettete Excel-Diagramme): werden als statische Bilder konvertiert
  • Makros (.docm): werden ignoriert (Security), Inhalte bleiben erhalten
  • Geschützte Bereiche mit Passwort: müssen entsperrt sein
  • Nicht-Standard-Schriften: werden serverseitig nur aus einem kuratierten Font-Pool geladen; fehlende Fonts werden via Font-Fallback ersetzt

Wofür man es einsetzt

  • Verträge aus Word-Templates mit Kundendaten aus CRM
  • Angebote, Bestellungen, Rechnungen aus SAP/DATEV-Exports
  • Gutachten, Berichte mit langen Lauftexten und Abbildungen
  • Behördenbriefe, Bescheide mit juristischen Textbausteinen
  • Serienbriefe — ein Template, hunderte Personalisierungen

Vergleich mit Alternativen

Dokmatiq Word-zu-PDFMicrosoft Office (Server)LibreOffice Headlessdocx2pdf (Python)
Lizenzenthaltenkommerziell, restriktivLGPLMIT, braucht Office
SkalierungAPI-seitigschwierig auf LinuxDaemon verwaltetlokal, nicht parallel
Layouttreuehochhöchstegut, gelegentliche Abweichungennur mit Office
Platzhaltereingebautüber OpenXML-SDKexternextern
Deterministischjanein (Auto-Update-Risiko)meistensmeistens
PDF/Aper Flageingeschränktjanein

Microsoft Office Server-seitig zu betreiben ist lizenzrechtlich heikel und technisch fragil. LibreOffice-Daemon ist eine valide Alternative, wird aber schnell zum Betriebs­thema (Crashs, Font-Management, Zombies).

Häufige Stolpersteine

  1. Inhaltsverzeichnis mit falschen Seiten­zahlen — vor dem Upload in Word die Feldaktualisierung laufen lassen, sonst zeigt das PDF die alten Seitenzahlen
  2. Fehlende Corporate-Schrift — Corporate Fonts über den Font-Upload-Endpunkt registrieren; sonst greift der Fallback
  3. Track Changes akzeptiert/abgelehnt? — Default ist „akzeptiert”; für Review-Szenarien mit trackChanges: "visualize" als Annotationen rendern
  4. Encoding-Probleme.docx ist immer UTF-8; manuell erzeugte OOXML-Dateien verletzen das manchmal und brechen Umlaute

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