Dokumentengenerierung als Feature — nicht als Infrastrukturproblem
Dein B2B-SaaS braucht Rechnungen, Verträge oder Reports als PDF — aber dein Team will kein Headless-Chrome-Deployment pflegen. DocGen löst den Dokumenten-Teil mit einer REST-API, die du in Stunden integrierst statt in Wochen.
Für: Produkt- und Engineering-Teams in B2B-SaaS
Wer hier gemeint ist
Produkt- und Engineering-Teams, die B2B-SaaS bauen und an einem Punkt ankommen, an dem Dokumente Teil des Produkts werden müssen: Rechnungs-PDFs an die Endkunden, Verträge aus Template-Daten, Monatsreports als druckbare Version, exportierbare Formulare.
Typische Situationen:
- Serie A/B: erste zahlungspflichtige Kunden → Rechnungsausgabe muss professionell sein
- Enterprise-Deal in Sicht: der Kunde verlangt SSO, SAML, und ein druckbares Angebot auf seinem Briefpapier
- Compliance-Anforderung: Kunden im EU-Raum brauchen E-Rechnungen (XRechnung/ZUGFeRD) ab 2025
- Wachstumsschmerz: die aktuelle wkhtmltopdf-Lösung bricht unter Last, Fonts verschwinden, PDFs werden inkonsistent
Typische Pain Points
- Eigenes Chrome zu betreiben kostet mehr, als man denkt — OOM-Kills, Font-Management, Timeouts, Release-Zyklen
- Template-Editoren bremsen das Produktteam — jedes Kunden-spezifische Layout wird zum Ticket für Engineering
- Mehrsprachigkeit und i18n in PDFs ist aufwändig — Umlaute, RTL, Datumsformate
- E-Rechnungs-Pflicht 2025/2027 landet auf dem Backlog — XRechnung und ZUGFeRD werden zu eigenständigen Stories
- Digitale Signaturen (PAdES, PKCS#12) will niemand selbst implementieren
Vier typische Einsatz-Szenarien
1. Rechnung auf Kunden-Briefpapier
Deine Plattform wickelt Abrechnungen für Kunden ab. Jeder Kunde hat ein eigenes Briefpapier als PDF hochgeladen. Beim Monatsbilling soll die fertige Rechnung exakt auf diesem Briefpapier erscheinen:
curl -X POST https://api.dokmatiq.com/v1/docgen/render \
-H "Authorization: Bearer $DOKMATIQ_KEY" \
-d '{
"stationery": { "firstPage": "<base64-pdf>", "subsequentPages": "<base64-pdf>" },
"contentAreas": [
{ "x": 20, "y": 50, "width": 80, "html": "<p>An<br>Beispiel GmbH<br>Musterstraße 1<br>12345 Berlin</p>" },
{ "x": 20, "y": 90, "html": "<h1>Rechnung 2026-0042</h1>" },
{ "x": 20, "y": 120, "html": "<table>...</table>" }
],
"outputProfile": "PDF/A-3b"
}' -o rechnung.pdf
Kein Template-Editor, kein HTML-Nachbau — das Original-Briefpapier wird einfach „bedruckt”.
2. Vertragsausgabe mit Platzhalter-Ersetzung
Deine Nutzer pflegen Verträge als .docx-Vorlagen im Team. Beim Abschluss sollen die Kundendaten automatisch eingesetzt und das Ergebnis als signiertes PDF ausgegeben werden:
curl -X POST https://api.dokmatiq.com/v1/convert/word-to-pdf \
-H "Authorization: Bearer $DOKMATIQ_KEY" \
-F "document=@vertrag-template.docx" \
-F 'variables={"kundenname":"ACME","beginn":"2026-05-01","summe":"€ 12.500"}' \
-F "outputProfile=PDF/A-3b" | \
curl -X POST https://api.dokmatiq.com/v1/pdf/sign \
-H "Authorization: Bearer $DOKMATIQ_KEY" \
-F "document=@-" \
-F "certificate=@signatur.p12" \
-F "passphrase=$P12_PASS" \
-F "profile=PAdES-B-LT" \
-o vertrag-signiert.pdf
Zwei Calls: Konvertierung mit Platzhalterersetzung, dann PAdES-Langzeit-Signatur. Beides stateless, beides in Sekunden.
3. E-Rechnung direkt aus den Abrechnungsdaten
Deine Rechnungs-Logik bleibt in deinem Code; der Transport nach ZUGFeRD oder XRechnung läuft über einen API-Call:
curl -X POST https://api.dokmatiq.com/v1/einvoice/zugferd \
-H "Authorization: Bearer $DOKMATIQ_KEY" \
-d '{
"profile": "EN16931",
"invoice": { "id": "2026-0042", "issueDate": "2026-04-18", "seller": {...}, "buyer": {...}, "lines": [...] }
}' -o rechnung-zugferd.pdf
Ein einziger Endpoint, ein fertiges ZUGFeRD-PDF/A-3 mit eingebettetem CII-XML. Deine Datenbank bleibt die Quelle der Wahrheit.
4. Monats-Report mit Daten aus dem BI-Tool
Dein BI-Tool erzeugt HTML oder Markdown mit Kundenmetriken. Daraus wird ein PDF für den Kunden:
curl -X POST https://api.dokmatiq.com/v1/convert/markdown-to-pdf \
-H "Authorization: Bearer $DOKMATIQ_KEY" \
-d '{
"markdown": "# Monatsreport April 2026\n\n## KPIs\n...",
"theme": "stationery",
"stationery": { "firstPage": "<base64-pdf>" }
}' -o report.pdf
Kein eigener Template-Generator. Der Content lebt im BI-Tool oder in deinem CMS, die API kümmert sich um das Layout.
Welche Features besonders relevant sind
- Dokumentgenerierung — das Kern-Feature: Briefpapier + Content-Areas
- PDF-Werkzeuge — Merge, Split, Passwortschutz, Watermarks
- Digitale Signaturen — PAdES-Langzeitsignaturen per API
- E-Rechnungen — ZUGFeRD, XRechnung, Peppol BIS
SDKs und Integration
Dokmatiq bietet SDKs für Python, TypeScript, Java, PHP und C#. Alle gegen die gleiche OpenAPI-Spec generiert — also deterministisch, typed, und mit dem Tooling deines Ökosystems (pytest-Fixtures, Jest-Mocks, etc.). Jeder Call ist idempotent via Idempotency-Key, retry-safe und mit strukturierten Fehlern.
Preis-Modell
- Free-Tier: 100 Dokumente/Monat — reicht für Development, Staging, erste Piloten
- Pay-per-Use ab da: konsolidierte Abrechnung pro Team, Stripe-Billing, keine Stufensprünge
- Enterprise: eigener Rate-Limit-Bucket, SLA, Self-Hosting-Option per Docker-Container
Typisches Konsumprofil: Ein B2B-SaaS mit ~500 zahlenden Kunden, monatlicher Rechnungslauf + gelegentliche Verträge = ~5.000–10.000 Dokumente/Monat.
Wann Dokmatiq nicht die beste Wahl ist
- Rein HTML-Rendering ohne Briefpapier-Logik — wenn du nur HTML zu PDF willst und Stil/Layout selbst im HTML definierst, reicht oft ein einfacherer Dienst
- Massenversand an Endkunden mit komplexer Template-Verwaltung — Dienste wie Docmosis oder DocRaptor haben breitere Template-Editoren für Nicht-Entwickler
- Ad-hoc-Dokumente ohne wiederkehrende Struktur — bei Einmal-Generierung lohnt sich Pandoc lokal
Ehrlichkeit hilft beiden Seiten: Dokmatiq glänzt bei wiederkehrender, datengetriebener Dokumentenerzeugung mit Anspruch an Layout-Qualität und Compliance.
Häufige Stolpersteine
- Briefpapier im falschen Format — gerade frisch aus Illustrator exportiert, oft RGB statt CMYK; DocGen akzeptiert beides, aber Druckerausgabe kann abweichen
- Content-Areas in mm statt Pixel — Positionen sind immer millimetergenau; Umrechnung aus Pixel ist Pflicht
- Idempotency-Key nicht gesetzt — bei Retry-Logik unverzichtbar, sonst potentiell doppelte Dokumente
- Font-Embedding-Edge-Cases — Emoji und chinesische Zeichen brauchen ggf. eigene Font-Registrierung
Als Nächstes
Such dir den Einstieg, der zu deiner Rolle passt — oder schau bei den anderen Personas, was dort Sinn macht.